Einleitung
Viele Angler fragen sich, ob der Mond oder andere Naturkräfte das Schleienfischen beeinflussen. Oft wird gesagt, dass Vollmonde oder helle Mondscheinnächte die Fische zum Anbeißen bringen, während andere meinen, geomagnetische Stürme das Verhalten der Fische verändern. In Wirklichkeit zeigt die Wissenschaft, dass Schleien eher von dunklen Nächten und ruhigem Wasser zum Fressen angeregt werden, nicht nur vom Mondschein. Wir werden uns Beweise bezüglich Mondlicht, Geomagnetismus und dem Fressverhalten von Schleien ansehen. Wir trennen Fakten von Legenden und betrachten andere Faktoren wie die Wassertemperatur und den Angeldruck. Abschließend geben wir Tipps zum Nachtangeln und zeigen, wie man Bisse erkennt und Lichter einsetzt, ohne scheue Schleien zu verschrecken.
Fressgewohnheiten der Schleie
Schleien (Tinca tinca) leben in stehenden, verkrauteten Gewässern. Sie fressen oft nachts und bei wenig Licht. In Laborstudien waren Schleien am aktivsten in vollständiger Dunkelheit. Beispielsweise zeigte ein Experiment, dass sich Schleien in Aquarien nur nachts bewegten und tagsüber ruhig waren (researchers.uss.cl). Selbst wenn Wissenschaftler sie tagsüber fütterten, warteten die Schleien immer noch auf die Dunkelheit, um zu schwimmen. Kurz gesagt, „die Schleie ist eine Art mit einem streng nachtaktiven Verhalten“ (researchers.uss.cl). Das bedeutet, Schleien suchen von Natur aus lieber im Dunkeln nach Nahrung.
Andere Hinweise von Angelguides besagen, dass Schleien den Abend oder die Dämmerung mögen, was konsistent ist: In der Dämmerung nimmt das Licht ab. Aber die Laborarbeiten zeigen, dass sie die Dunkelheit wirklich bevorzugen. Sie weiden nachts Schnecken, Würmer und Pflanzenmaterial ab. In warmen Monaten kommen Schleien möglicherweise in flache Uferbereiche, um zu fressen. Sie bilden oft Schwärme im späten Frühling und Sommer (vor dem Laichen) und fressen unter dunklen Bedingungen ungehindert (anglingscotland.org.uk). Im kalten Winter sind Schleien träge und fressen zu keiner Zeit so wahrscheinlich (anglingscotland.org.uk).
Mondlicht und lunare Effekte
Wenn der Mond scheint, sind die Nächte heller. Eine Vollmondnacht könnte Schleien besser sehen lassen oder sie dazu bringen, sich vor Raubtieren zu verstecken. Ein Neumond bringt dunklere Nächte mit sich. Ändert sich das Fressverhalten der Schleien mit der Mondphase? Die Wissenschaft liefert gemischte Hinweise.
Einige Studien an anderen Fischen zeigen, dass Mondzyklen eine Rolle spielen. Beispielsweise ergab eine Laborstudie an einem tropischen Süßwasserfisch, dass der Energieverbrauch bei Vollmond höher war (www.sciencedirect.com). Dies deutet darauf hin, dass die Fische dann aktiver waren. Ein anderes Beispiel: Rifffischlarven wuchsen am schnellsten um das letzte Mondviertel, nicht bei Vollmond (www.nzgeo.com),weil ihre winzige Beute (Plankton) zu einer bestimmten Zeit aufsteigt. Schleien fressen jedoch bodenbewohnende Organismen, kein Plankton, daher ist dies nicht direkt übertragbar.
In der praktischen Anglerstatistik variieren die Fänge oft mit dem Mond. Eine Fischereistudie ergab, dass die Fischfangraten im Meer um den Neumond herum ihren Höhepunkt erreichten und bei Vollmond sanken (agris.fao.org). In einer anderen Studie wurden Hechte häufiger sowohl bei Voll- als auch bei Neumond gefangen (www.sciencedirect.com). Das klingt verwirrend: Wenn einige Fische bei Vollmond häufiger beißen und andere bei Neu- oder Viertelmond, könnte der Mondeinfluss von der Art und dem Standort abhängen.
Wichtiger Punkt: Ein Muster in den Fangraten beweist nicht, dass der Mond die Ursache ist. Oft ändern sich viele Dinge mit dem Mond oder den Jahreszeiten. Beispielsweise fallen Neu- und Vollmonde zu verschiedenen Jahreszeiten, was die Wassertemperatur und das Wetter beeinflussen kann. Auch der Angeldruck könnte sich ändern – mehr Angler könnten in Vollmondnächten angeln, oder die Gewohnheiten der Fischer könnten mit den Mondzyklen zusammenfallen.
Für Schleien gibt es also keine starken Beweise dafür, dass sich die Bisse einfach aufgrund der Mondphase ändern. Schleien fressen nachts, aber man kann nach der aktuellen Wissenschaft nicht sagen, „Vollmond ist am besten“. Es ist sicherer, Wasser und Temperatur zu beobachten und vielleicht an mehreren Nächten zu angeln, um ein echtes Muster in Ihrem See zu erkennen.
Geomagnetismus und Fischverhalten
Das Magnetfeld der Erde ist wie ein unsichtbares Gitter um uns herum. Viele Fische können Magnetfelder wahrnehmen – Wissenschaftler nennen dies Magnetorezeption. Fische wie Lachs, Aal und sogar Karpfen nutzen Magnetismus zur Navigation oder Orientierung (texasflycaster.com) (pmc.ncbi.nlm.nih.gov). Beispielsweise wurde beobachtet, dass sich Karpfen auf einem tschechischen Fischmarkt mit ihren Körpern nord-südlich ausrichteten (pmc.ncbi.nlm.nih.gov) (pmc.ncbi.nlm.nih.gov). Dies zeigt, dass sie den Magnetismus der Erde wahrnehmen können.
Sonnenstürme und Weltraumwetter können das Erdmagnetfeld durcheinanderbringen. Einige Theorien besagen, dass dies Fische beeinflussen könnte: Wenn sich das Feld verschiebt, könnten Fische ihre Tiefe ändern oder ihren inneren Kompass verwirren (texasflycaster.com). Die Forschung zum Fressverhalten zeigt jedoch wenig klare Auswirkungen. Eine Studie an Hechten erwähnte Änderungen der Fänge bei magnetischer Aktivität, betonte jedoch, dass Temperatur und Angeldruck größere Auswirkungen hatten (www.sciencedirect.com). Kurz gesagt, obwohl Fische Magnetismus spüren können, fehlen uns solide Beweise, dass magnetische Stürme Schleien dazu bringen, mehr oder weniger zu beißen. Es ist eine interessante Idee, aber kein verlässlicher Angelführer.
Andere Faktoren: Temperatur und Angeldruck
Oft sind Dinge wie die Wassertemperatur und der Angeldruck wichtiger als Mond oder Kosmos.
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Temperatur: Schleien fressen am besten, wenn das Wasser warm, aber nicht kochend heiß ist. Wenn die Nächte kühl sind (früher Frühling oder Herbst), werden Schleien träge und beißen möglicherweise nicht viel, selbst wenn der Mond hell ist. In einer warmen Sommernacht ist der Stoffwechsel der Schleien hoch und sie suchen möglicherweise nach Einbruch der Dunkelheit nach Nahrung. Generell gilt: Wärmeres Wasser = mehr Fischaktivität. Dies gilt für die meisten Fische (www.sciencedirect.com) (Studien an Karpfen und Forellen zeigen, dass sie in wärmerem Wasser schneller fressen und wachsen). Prüfen Sie also immer die Wassertemperatur als Anhaltspunkt: Eine Nacht mit 60°F (16°C) bringt mehr Bisse als eine Nacht mit 50°F (10°C), unabhängig vom Mond.
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Angeldruck: Starkes Angeln am Tag kann Fische scheu machen. Hier ein interessantes wissenschaftliches Detail: Eine Studie zu Hechtfängen ergab, dass intensives Angeln an einem See in jüngster Zeit die Fangraten am nächsten Tag senkte (www.sciencedirect.com). Das bedeutet, wenn gestern alle Ihren See stark befischt haben, könnten sich die Fische heute verstecken. Für das Nachtangeln ist das eine gute Nachricht: Weniger Angler fischen nach Einbruch der Dunkelheit, daher ist der See ruhiger. Wenn Schleien durch Tageslärm verschreckt werden, bieten Nachtsessions ihnen die Ruhe zum Fressen.
Wenn ein See tagsüber stark frequentiert ist, versuchen Sie es nachts mit dem Angeln. Oder wenn Sie ein paar Stunden ohne Erfolg dort waren, machen Sie eine Pause und kommen Sie nach Sonnenuntergang zurück. Denken Sie auch daran, dass das Wetter wichtig ist: Fische beißen bei stabilen Bedingungen. Druckschwankungen oder Stürme können Fische mehr vom Fressen abhalten als ein Mond am Himmel.
Nachtangeln auf Schleien
Da Schleien die Dunkelheit mögen, kann das Nachtangeln sehr produktiv sein. Hier sind einige praktische Tipps:
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Zeitpunkt: Beginnen Sie mit dem Angeln, wenn es dämmert. Die ein bis zwei Stunden nach Sonnenuntergang sind oft gut: Das Wasser ist noch nicht völlig dunkel, und die Fische beginnen sich zu regen. Aber auch die tiefste Nacht kann Bisse bringen. Im warmen Sommer fressen Schleien möglicherweise sogar die ganze Nacht hindurch. Bei kühlerem Wetter könnte der beste Biss direkt in der Dämmerung und um Mitternacht sein. Es ist keine feste „beste Mondphase“ bekannt, planen Sie also, in Nächten zu angeln, in denen Sie sich entspannen können. Eine klare Sommernacht könnte gut sein, oder selbst eine bewölkte Neumondnacht kann funktionieren, wenn das Wasser warm ist.
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Standort: Schleien mögen Ränder mit Pflanzen oder tiefere Löcher. Versuchen Sie nachts die Ränder von Krautfeldern oder flachen Verstecken. Weil es dunkel ist, fühlen sich Schleien sicherer, wenn sie unter Deckung zum Fressen kommen. Verwenden Sie Köder dort, wo Tagesangler es vielleicht nicht tun, wie flache Uferbereiche oder direkt hinter einem Hindernis.
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Köder und Anfüttern: Das Nachtangeln auf Schleien ähnelt dem Tagesangeln: Mais, Würmer, Maden oder speziell zubereitete Pellets funktionieren. Ein Bereich vorzufüttern ist klug: Streuen Sie den Köder ein paar Nächte vorher aus. Schleien haben ein gutes Gedächtnis für Futterplätze. Wenn Sie eine Fläche mit Hanf oder Mais angelegt haben, werden Schleien diese auch im Dunkeln finden.
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Bissanzeige: Nachts müssen Sie Bisse sehen (oder hören). Verwenden Sie Bissanzeiger wie leuchtende Posen, Hänger oder elektronische Alarme. Für Schleien verwenden viele Angler eine Grundbleimontage mit einem Hänger oder einer Schwingspitze. Ein Hänger hängt ein kleines leuchtendes Licht (oder einen phosphoreszierenden Stick) an die Schnur; eine Bewegung bringt ihn zum Wackeln. Elektronische Bissanzeiger (mit einem kleinen Lautsprecher) sind ebenfalls beliebt: Sie piepen und blinken, wenn die Schnur zuckt. Selbst die Verwendung eines leichten Selbstmikrofons (manchmal auch „Insta-Fish Alarm“ genannt), das auf dem Wasser sitzt, kann für Posen funktionieren.
- Beispielanzeiger: Es gibt leuchtende Batteriebissanzeiger, die aufleuchten, wenn ein Fisch zieht. Oder ein aufsteckbares LED-Licht an der Rutenspitze (ein Rutenlicht) zeigt die Spitzenbewegung an. Selbst eine einfache „klickende“ Bissperle an einer Schwingspitze lässt Sie schwache Zupfer hören. Der Schlüssel ist die Empfindlichkeit: Schleienbisse im Dunkeln können sehr leicht sein, wählen Sie also einen weichen Hänger/Schnellclip oder eine empfindliche Alarmeinstellung. Testen Sie Ihr Setup zu Hause: Ein leichter Gegenstand auf Ihrer Schnur sollte es auslösen, wenn es richtig eingestellt ist.
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Beleuchtung: Gehen Sie vorsichtig mit Licht um. Helle weiße Lampen können Schleien (und alle Fische) erschrecken. Verwenden Sie stattdessen ein gedämpftes rotes oder grünes Licht. Fische sehen rotes Licht schlecht, daher ermöglicht Ihnen eine rote LED-Stirnlampe das Sehen, ohne die Fische zu blenden. Richten Sie jegliches Licht weg von der Wasseroberfläche. Halten Sie den Strahl niedrig auf dem Boden oder Ihrer Ausrüstung, nicht auf die Rutenspitzen oder das Wasser gerichtet. Noch besser ist es, die Augen an die Dunkelheit zu gewöhnen und Ihre Hände nur im Mondlicht oder mit einem winzigen roten Licht zu erkennen. Denken Sie daran: „Stadtlichter können natürliche Zyklen stören“ (www.nzgeo.com), also minimieren Sie Ihr Leuchten!
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Sanfter Ansatz: Bewegen Sie sich leise. Rutsch- und Klopfgeräusche tragen sich nachts weit. Tragen Sie die Ausrüstung vorsichtig und vermeiden Sie Klopfen. Halten Sie die Stimmen leise, wenn Sie mit Freunden angeln. Tragen Sie dunkle oder Tarnkleidung – helle Farben zeichnen sich in Ihrem Licht ab. Fische können Schatten auf dem Grund sehen, also halten Sie sich so weit wie möglich von der Ufersilhouette fern (stehen Sie nicht direkt neben sich bewegenden Ruten).
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Lichtmuster: Leuchten Sie niemals mit einer Lampe auf Ihre Bissanzeiger; das beeinträchtigt Ihre Nachtsicht und verscheucht die Fische. Wenn Sie Ihren Hänger oder Köder überprüfen müssen, verwenden Sie nur kurz Licht, wie einen kurzen Taschenlampenstoß. Ein noch besserer Trick: Verwenden Sie nachleuchtende Hänger oder Ruten. Günstige Leuchtstäbe oder Pellets an Ihrer Ausrüstung können Ihnen helfen, ohne echtes Licht zu sehen. Einige Angler verwenden lumineszierende Farbe oder Fäden in der Nähe des Schafts des Hängers oder der Spitze einer Mini-Pose. Auf diese Weise zeigt selbst eine rote Stirnlampe oder ein schneller Taschenlampenblitz den leuchtenden Teil mit minimaler Störung an.
Anpassung an scheue Fresser
Schleien werden oft als scheue Fresser bezeichnet, was bedeutet, dass sie bei größeren Störungen nervös werden. So verschieben Sie das Gleichgewicht zu Ihren Gunsten:
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Leise Bissanzeige: Ein Hänger oder Micro-Swinger hält Sie weiter von der Rutenspitze entfernt, was eine ruhige Bissanzeige ermöglicht. Stellen Sie sich vor, der Fisch stupst eine Bohne an Ihrer Schnur an – ein empfindlicher, leichter Hänger wird sanft wackeln und ist leicht zu erkennen. Bei Verwendung einer Pose funktioniert ein dünnes Antennenlicht an der Pose (eine kleine, leuchtende Faltpose). Die Idee ist, Ihr Bissanzeigesignal für den Fisch so unsichtbar wie möglich zu machen.
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Feines Gerät: Verwenden Sie feine Vorfächer und kleine Haken. Nachts ist die Wachsamkeit der Schleien erhöht – ein großer Haken oder eine helle Schnur könnte sie im letzten Moment abschrecken. Klare Monoschnur, 4-6 Pfund Tragkraft, und kleine braune Haken halten Ihr Setup unauffällig.
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Langsame Präsentation: Werfen Sie sanft aus und lassen Sie Ihren Köder ohne Spritzer absinken. Bei Dunkelheit können ein Spritzer oder Blasen Fische erschrecken. Verwenden Sie lange Ruten und Bleic-Clips, um den Köder an einer ruhigen Schnur absinken zu lassen.
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Tarnung: Wenn Sie Kleidung in gedeckten Farben tragen und Ihre Rutenspitzen abdecken (einige Angler verwenden Folie oder dunkles Klebeband), können Schleien die weißen Rutenspitzen nicht so leicht sehen. Halten Sie auch Schatten vom Wasser fern, wenn Sie gehen, und bewegen Sie sich nicht unnötig.
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Ausrüstung mit Licht prüfen: Wenn Sie ein helles Licht an Ihrem Bissanzeiger oder Ihrer Rutenspitze verwenden (einige elektronische Alarme haben eine helle LED), sollten Sie es abdecken oder ausschalten. Ein überraschend heller Blitz könnte Fische in die Flucht schlagen. Falls nötig, kleben Sie einen kleinen Dimmer an oder verwenden Sie abgeschirmte Alarme.
Durch die Kombination von sanfter Bissanzeige (wie empfindliche Hänger oder Alarme) mit geringem Lichteinsatz (minimale Verwendung einer roten Lampe) geben Sie Schleien eine Chance, Ihren Köder zu nehmen, ohne Sie zu bemerken.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schleien wirklich nachtaktive Fische sind (researchers.uss.cl). Wissenschaftliche Studien und Anglerweisheit stimmen überein: Schleien fressen am besten nach Einbruch der Dunkelheit. Mondphasen und geomagnetische Veränderungen können in einigen Fischereien mit Bissen korrelieren, aber für Schleien gibt es keinen erwiesenen Ursache-Wirkung-Zusammenhang. Andere Faktoren wie Wassertemperatur, Lichtverhältnisse und wie stark der See befischt wurde, sind wichtiger (www.sciencedirect.com) (agris.fao.org). Anstatt sich auf einen abergläubischen Mondkalender zu verlassen, konzentrieren Sie sich darauf, draußen zu sein, wenn Schleien fressen wollen.
Das bedeutet: Verlängern Sie Ihre Angelzeiten bis in die Nacht, besonders im warmen Sommer. Füttern Sie abends vor. Verwenden Sie empfindliche Bissanzeiger. Halten Sie Ihr Licht niedrig und diffus, damit scheue Schleien Sie ignorieren. Denken Sie daran, dass starker Angeldruck oder kalte Nächte Ihre Chancen stärker schmälern als ein Mond. Mit diesen Taktiken überwinden Sie die Hindernisse bei Bissanzeige und Beleuchtung und geben sich die beste Chance, diese scheuen, nachtfressenden Schleien zu fangen.
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